Giftige Pflanzen im Garten können für Kinder gefährlich sein

Gefahren im Alltag

Goldregen, Engelstrompete und Herbstzeitlose - viele Pflanzen tragen schöne Namen und sehen auch noch hübsch aus. Für Kinder können sie im Garten aber gefährlich sein. Besonders die Kleinsten nehmen gern bunte Früchte, grüne Blätter oder duftende Blüten in den Mund. Bei den meisten Pflanzen macht das nichts, bei einigen kann es aber zu ernsthaften Vergiftungen kommen - dazu gehören beispielsweise die berüchtigten Tollkirschen. Deshalb sollten sich Eltern und Gartenbesitzer informieren, rät die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit (BAG).

Jährlich werden fast zwei Millionen Kinder in Deutschland bei Unfällen verletzt. Dazu gehören auch Vergiftungen mit Pflanzen im Wohnbereich und der freien Natur, die für Kinder wesentlich gefährlicher sind als für Erwachsene: Etliche Vergiftungs-Unfälle enden bei Kindern mit einem Krankenhausaufenthalt.

"Wer Kleinkinder hat, sollte zuhause auf giftige Pflanzen unbedingt verzichten", raten die Experten. "Denn auch wer seine Kinder warnt, kann einen Unfall nicht ausschließen." Außerdem sollten sich Eltern über gefährliche Gewächse informieren, um sie in Parks und auf Spielplätzen erkennen und ihre Kindern aufklären zu können. Besonders im Urlaub heißt es aufpassen: Da ist der Reiz - unbekannter Beeren etwa - für Kinder besonders groß.