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Vodafone-Kunden schreddern ihre Verträge

Protest

Im Rahmen einer Attac-Aktion vor der Düsseldorfer Vodafone-Zentrale haben ehemalige Kunden des Mobilfunk-Unternehmens ihre Handy-Verträge mit einem Schredder zerstörten. "Vodafone will sich trotz Milliardengewinnen ums Steuerzahlen drücken. Mit so einem Unternehmen will ich nichts mehr zu tun haben", sagte der Bremer Unternehmer Klaus Rainer Rupp.

Seit Attac vor rund drei Wochen erstmals zu Protesten gegen den "Vodaklau" aufgerufen hat, habe es in mehr als 50 Städten Aktionen und Info-Stände vor Vodafone-Filialen gegeben. Mittlerweile seien tausende von Postkarten und rund 25.000 E-Mails an Vodafone geschickt worden, in denen der Konzern aufgefordert werde, seiner Steuerpflicht ohne Rechentricks nachzukommen.

"Bisher finden diese Kündigungen im Verborgenen statt", sagte Detlev von Larcher, Mitglied der Attac-AG Steuern und selbst ehemaliger Vodafone-Kunde. "Das wollen wir mit dieser Aktion ändern und damit andere zur Nachahmung animieren."

Hintergrund der Proteste sind die umstrittenen Pläne von Vodafone, rund 20 Milliarden Euro an Steuern zu sparen, indem Buchverluste aus der Mannesmann-Übernahme in Höhe von 50 Milliarden Euro abgeschrieben werden.

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