Im Sommer steigt die Gefahr von Lebensmittel­infektionen

VZ Bayern warnt

Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor der Gefahr von Lebensmittelinfektionen. Nicht immer sind Eier oder Hackfleisch die Ursache dafür. "Viele unterschätzen bei sommerlichen Temperaturen die Gefahr von mangelnder Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln", warnt die Ver­braucherzentrale Bayern. In Speisen, die zu lange ohne Kühlung sind, finden Erreger von Lebensmittelinfektionen einen idealen Nährboden. Ältere oder immungeschwächte Personen, aber auch Kinder und Schwangere reagieren besonders empfindlich auf verdorbene Speisen und sollten entsprechend vorsichtig sein.

Alle problematischen Lebensmittel wie Geflügel, Eier oder Fisch gehören in den Kühlschrank. Dieser wird am besten auf eine Temperatur von sieben bis acht Grad Celsius eingestellt. Fertig gegarte Speisen sollten höchstens zwei Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Es sei ratsam, das Essen nicht länger als zwei Tage und in geschlossenen Gefäßen im Kühlschrank zu lagern. Vor dem Verzehr müssen sie nochmals gründlich durcherhitzt werden.

Zur Hygiene im Haushalt gehört es auch, so die Verbraucherzentrale, Wischlappen, Handtücher und Geschirrtücher in der Küche mindestens wöchentlich zu wechseln. Ansonsten können Bakterien von der Arbeitsfläche oder von Küchenutensilien auf die Lebensmittel übertragen werden.