Erneuerbare Energien statt Atomkraft

Anzeigenkampagne

Gegen die Versuche einer Atomenergie-Renaissance startet Eurosolar am 16. September die Anzeigenserie "Erneuerbare Energien statt Atomkraft" in der Wochenzeitung "Die Zeit", als Initiative von EUROSOLAR in Zusammenarbeit mit IPPNW, der Internationalen Ärztevereinigung für die Verhütung des Atomkrieges, und IALANA, der Internationalen Anwaltsvereinigung gegen Atomwaffen. Sowohl international als auch in Deutschland häufen sich seit einigen Monaten die Stimmen, die nach einer "Renaissance" der Atomenergie rufen.

Es handele sich dabei offensichtlich um eine breit angelegte, organisierte Kampagne, deren durchgängiges Argumentationsmuster aus drei Elementen besteht: der Anerkennung, dass fossile Energien Klimaveränderungen hervorrufen, der Behauptung, dass Atomenergie nicht durch Erneuerbare Energien ersetzt werden könnte, der Behauptung, dass Atomenergie durch neuere technische Entwicklungen risikofrei geworden sei.

Diese Kampagne ziele auf eine neue Investitionsoffensive der Atomenergie und darauf, eine Entfaltung der Erneuerbaren Energien zu verhindern. Sie verdeutlicht, dass angesichts des auslaufenden fossilen Zeitalters der entscheidende Konflikt der zwischen Erneuerbaren Energien und Atomenergie ist.

Deshalb müssten die aktiven Befürworter Erneuerbarer Energien dieser neuen Pro-Atomwelle unmittelbar entgegentreten. Als wirkungsvollstes öffentliches Kampagnenmittel für Erneuerbare Energien hat sich in den letzten Jahren das Konzept von Anzeigenkampagnen in Form ganzseitiger Textanzeigen in den einflussreichen Printmedien erwiesen. Das letzte Beispiel dafür war die EUROSOLAR-Anzeigenserie "Deutschland ist erneuerbar" im Herbst 2003, um damit der Kampagne gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz entgegenzutreten.

Die Kampagne sucht engagierte Leserinnen und Leser dieses Aufrufs auf, die Schaltung dieser Anzeigen in weiteren Printmedien mitzutragen. Sie bittet, die Anzeigenserie durch Ihre persönliche und zu veröffentlichende Unterschrift und einen Finanzierungsbeitrag zu unterstützen. Da pro einzelner Anzeige maximal nur Raum für etwa 250 Unterschriften (mit Namens- und Ortsangabe) ist und die jeweiligen Kosten relativ hoch sind, bitten wir um einen Mindestbeitrag von 60 EUR (Spenden sind steuerlich abzugfähig). Wie üblich, werden wir Sie jeweils vorab darüber informieren, an welchem Tag und in welcher Zeitung die Anzeige mit Ihrer Unterschrift erscheint.