Bam acht Monate nach dem Erdbeben

Iran

Vor über acht Monaten bebte im iranischen Bam die Erde, 40.000 Gebäude fielen in sich zusammen, Zehntausende Menschen starben. Das Team der n-tv Reportage erlebte auch jetzt noch eine Stadt in Trümmern mit Überlebenden, von denen die meisten ihr Dasein noch immer in Notbehausungen fristen. Die Reportage ist im Fernsehen zu sehen am Sonnabend, 18.9.04, 20.15 Uhr, N-TV.

Den Folgen der Katastrophe besonders hilflos ausgeliefert sind Kinder wie die 12-jährige Masoumeh, die ihre Mutter unter der eingestürzten Zimmerdecke hervorzog und mit ansehen musste, wie sie doch starb. Zusammen mit anderen Kindern, die ähnliches durchgemacht haben, lernt Masoumeh jetzt die alte Kunst des Teppichknüpfens. In einem Projekt von WORLD VISION lernen Kinder wie Masoumeh auch auf spielerische Art und Weise, das Geschehene zu verarbeiten.

Neben der Einrichtung provisorischer Gesundheitszentren und Schulen ist die Wiederherstellung der "Ghanats" wohl das wichtigste "World-Vision"-Projekt in Bam. Die uralten Kanäle versorgen die Stadt und ihre riesigen Dattelpalmenhaine mit lebenswichtigem Quellwasser. Das Reportageteam war dabei, als iranische Arbeiter 35 Meter unter der Erde Leben und Gesundheit riskierten, damit die Palmen und damit die Existenz vieler Tausender Familien gerettet werden.

WORLD VISION Deutschland e.V. ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten langfristige Entwicklungshilfe und humanitäre Nothilfe. Rund 170 Projekte werden momentan in 45 Ländern durchgeführt. WORLD VISION Deutschland ist Teil der weltweiten WORLD VISION-Partnerschaft mit rund 20.000 Mitarbeitern in fast 100 Ländern.