Wahlerfolge rechter Parteien bei Landtagswahlen

Dokumentation

Bei den Wahlen in Brandenburg und Sachsen sind am Sonntag rechtsextreme Parteien in die Landtage in Potsdam und Dresden eingezogen. Bereits 14 Mal haben zuvor rechtsextreme beziehungsweise rechtsgerichtete Parteien in der Geschichte der Bundesrepublik mit Ergebnissen oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde den Einzug in ein Landesparlament geschafft. Mehrere Male scheiterte zudem die DVU in Bremen zwar an der Fünf-Prozent-Hürde, erlangte aufgrund der Wahlkreisaufteilung mit Bremerhaven aber jeweils einen Sitz in der Bürgerschaft. Die meisten Stimmen erzielte 1998 die DVU mit 12,9 Prozent in Sachsen-Anhalt. Die Ergebnisse:

1966 - Bayern - NPD 7,4 Prozent

1966 - Hessen - NPD 7,9 Prozent

1967 - Bremen - NPD 8,8 Prozent

1967 - Schleswig-Holstein - NPD 5,8 Prozent

1967 - Niedersachsen - NPD 7,0 Prozent

1967 - Rheinland-Pfalz - NPD 6,9 Prozent

1968 - Baden-Württemberg - NPD 9,8 Prozent

1989 - Berlin - Republikaner 7,5Prozent

1991 - Bremen - DVU 6,2 Prozent

1992 - Baden-Württemberg - Republikaner 10,9 Prozent

1992 - Schleswig-Holstein - DVU 6,3 Prozent

1996 - Baden-Württemberg - Republikaner 9,1 Prozent

1998 - Sachsen-Anhalt - DVU 12,9 Prozent

1999 - Brandenburg - DVU 5,3 Prozent