Privathaushalte geben monatlich zwölf Euro für Bücher aus

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Für den Kauf von Büchern geben private Haushalte in Deutschland im Durchschnitt monatlich zwölf Euro aus. Dies seien 0,6 Prozent der gesamten Konsumausgaben eines Durchschnittshaushalts, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anhand der Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des ersten Halbjahres 2003 mit. In den alten Bundesländern wurden 13 Euro für Bücher aufgewandt, in den neuen Ländern und Berlin-Ost 10. Den Angaben zufolge wurden 1998 im Durchschnitt umgerechnet ebenfalls rund zwölf Euro in den Bücherkauf investiert.

Wie das Bundesamt weiter mitteilte, geben Haushalte mit weniger als 900 Euro Monatsnettoeinkommen im Bundesdurchschnitt 5 Euro für Bücher aus. Bei Haushalten mit Einkommen zwischen 2.000 und 2.600 Euro seien es 11 Euro. Ab einem Nettoeinkommen von 5.000 Euro würden 25 Euro verwendet.

Nahezu doppelt so viel wie der Durchschnittshaushalt investierten Beamtenhaushalte in den Kauf von Büchern. Im ersten Halbjahr 2003 waren es 23 Euro im Monat. Es folgten Haushalte von Selbstständigen mit 21 Euro. Am niedrigsten waren die Werte bei Arbeitern und Rentnern - je neun Euro im Monat - sowie bei Arbeitslosenhaushalten mit sieben Euro.