Ausstellung zu 25 Jahre Videokultur in Frankfurt am Main

Im Bilderrausch

Die Geschichte der Videoästhetik lässt eine neue Ausstellung in Frankfurt am Main Revue passieren. Die Schau, die ab Freitag bis zum 9. Januar im Museum für Kommunikation zu sehen ist, blickt dazu in die Werkstätten und Videoarchive der vergangenen 25 Jahre. Kunstvideo, Werbevideo und Musikclip werden für den Besucher nebeneinander gestellt, um eine vergleichende Betrachtung der Bildsprache zu ermöglichen.

Mit der Erfindung des Films lernten die Bilder laufen, mit der Verbreitung des Videos rasen sie nun. Die 100 Videomonitore, die den Besucher der Ausstellung erwarten, stehen gleichsam für die Bilderflut, mit der das Video seit seiner Verbreitung in den 80er Jahren die Bereiche der alten Kulturproduktion überschwemmt.

Die Ausstellung bringt die Videos wieder zurück auf den Monitor, und stellt Kunstvideo, Werbevideo und Musikclip nebeneinander, um so dem Besucher eine vergleichende Betrachtung dieser neuen, ästhetischen Bildsprache zu ermöglichen.

Seit den 80er Jahren wurde Video zum Medium der Alltagskultur und ist heute mit der DigiCam Teil unseres privaten Raums und mit Überwachungskameras Teil des öffentlichen Raums. Video – das zeigt diese Ausstellung – ist das Laboratorium unseres Sehens; in ihm fallen Realität und Fiktion, High und Low, Kunst und Werbung, Identität und Virtualität zusammen.