Polizeigewerkschaft rechnet mit Gewalt gegen Mitarbeiter von Arbeitsämtern

Arbeitslosengeldes II

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, der im Sommer nach seinen Warnungen vor Gewalt gegen Mitarbeiter der Arbeitsagenturen vom Kanzler persönlich wegen Panikmache kritisiert wurde, sieht sich heute bestätigt. Viele Beschäftigte der Agenturen hätten ihn angerufen, weil sie sich Sorgen um ihre Sicherheit machten, sagte Freiberg der "Berliner Zeitung". Das werde sich mit der Einführung des neuen Arbeitslosengeldes II ab 2005 noch verschärfen.

"Natürlich wäre es verkehrt, wenn der Sicherheitsaspekt in den Vordergrund geschoben würde", sagte der Gewerkschafter. Er fügte hinzu: "Aber in Einzelfällen, in sozialen Brennpunkten zeigt sich, dass die Maßnahmen notwendig sind."