Umweltbundesamt befürchtet Hochwasser wegen Klimawandel

Klimaänderungen

Der Klimawandel wird sich auch spürbar auf den Wasserhaushalt auswirken. Zu befürchten sind mehr und länger andauernde Hochwasser durch stärkere Regenfälle. Dies meldete das Umweltbundesamt (UBA) am Mittwoch. Rund 40 Fachleute hätten auf einem Fachgespräch zur Zukunft des Hochwasserschutzes gefordert, dass Deutschland und seine europäischen Nachbarländer sich schon heute darauf einstellen. Dringend notwendig sei eine bessere Information der Bevölkerung über die durch Klimaänderungen entstehenden Risiken, im Speziellen über die erforderlichen Maßnahmen zur Vorbeugung und zum Schutz gegen Hochwasser.

Im Mittelpunkt des ersten von drei Fachgesprächen standen die sich durch den globalen Klimawandel verändernden Rahmenbedingungen: Durch weltweit steigende Temperaturen werde es demnach zu einer Veränderung des Wasserkreislaufes mit regional unterschiedlich ausgeprägten Folgen kommen. So sei es wahrscheinlich, dass die Anzahl heftiger Regenfälle pro Jahr zunehme. Damit wachse auch die Gefahr für häufigere, größere und länger dauernde Hochwasserereignisse. So hätten beispielsweise im August 2002 starke Niederschläge im Erzgebirge zu den Auslösern des Elbe-Hochwassers gehört.