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Berlin feiert Günther Uecker mit zwei Ausstellungen

"Friedensgebote"

Das Werk Günther Ueckers stellen ab März zwei aufeinander abgestimmte Ausstellungen in Berlin vor. Im Martin-Gropius-Bau ist ab 11. März ein Querschnitt durch alle Schaffensperioden des Künstlers zu sehen, wie die betreuende Agentur am Dienstag mitteilte. Ein besonderer Höhepunkt dieser Schau sei die Installation Friedensgebote, die Uecker speziell für die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau schuf. Das Werk setzt sich mit den drei Weltreligionen auseinander.

Ergänzt wird diese Ausstellung durch eine Kollektion von 150 weitgehend unbekannten Aquarellen Ueckers im Neuen Berliner Kunstverein (ab 12. März). Die selten gezeigten Aquarell-Arbeiten des Künstlers sind den Angaben zufolge zum großen Teil bei Reisen entstanden. Die Aquarelle heben sich von dem übrigen Werk ab und erlauben den Blick auf die eher ruhigen und sensiblen Seiten des Künstlers.

Uecker, der im März seinen 75. Geburtstag feiert, zählt zu den bedeutendsten, zeitgenössischen deutschen Künstlern. Er war beteiligt an internationalen Großausstellungen wie der Biennale Venedig und der documenta und erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Kaiserring der Stadt Goslar. Retrospektiven in Moskau, Wien und München ehrten sein Werk und seine Person in den vergangenen Jahrzehnten. Im Berliner Reichstag gestaltete Uecker den Andachtsraum für Parlamentarier.