Deutschland zu Panzer-Geschäft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten bereit

Mehrere hundert Kampfpanzer

Deutschland ist zu einem größeren Rüstungsgeschäft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) bereit. Bei dem Rüstungsgeschäft soll es nach Angaben des "Handelsblattes" um mehrere hundert Kampfpanzer vom Typ "Leopard II A4" und Schützenpanzer "Marder" und die Panzerhaubitze 2000 aus Bundeswehrbeständen gehen sowie um das in Deutschland entwickelte neue, mit Brennstoffzelle angetriebene U-Boot.

Allein das U-Boot-Geschäft, bei dem es nach Zeitungsangaben um bis zu fünf Schiffe gehen soll, könnte einen Wert von rund 1,5 Milliarden Euro haben. Der Rüstungsdeal soll laut "Handelsblatt" auch Thema beim bevorstehenden Besuch von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in den VAE sein.

Das "allgemeine Interesse" der Vereinigten Arabischen Emirate am Kauf von Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und anderem Militärgerät sei bekannt und die Bundesrepublik zu entsprechenden Verhandlungen auch bereit, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag. Allerdings gebe es derzeit "keine konkrete Anfrage".