Wirtschaft will 2005 offenbar 50.000 Stellen ins Ausland verlagern

Nach Osteuropa

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) auch in den nächsten Jahren viele Arbeitsplätze in das Ausland verlagern, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Allein in diesem Jahr sollten voraussichtlich 50.000 Arbeitsplätze in andere Länder verlegt werden, schätzt der Verband nach einer Umfrage unter rund 8000 Unternehmen.

Das entspreche dem Trend der vergangenen Jahre, sagte eine DIHT-Sprecherin. Bis Ende 2007 rechnet der Wirtschaftsverband mit der Verlagerung von 150.000 Arbeitsplätzen. Ziele der deutschen Unternehmen seien vor allem Osteuropa, wohin 43 Prozent der Stellen "verschoben" würden, sowie China mit 37 Prozent. Zu den am meisten betroffenen Branchen zählen laut DIHT die Metall- und Elektroindustrie sowie die Textilbranche.