Deutsche "Fuchs"-Panzer nach gescheiterten Verhandlungen nicht in den Irak

Gründe unklar

Die Bundesregierung wird keine gepanzerten Mannschaftstransportfahrzeuge vom Typ "Fuchs" an den Irak liefern. Regierungssprecher Bela Anda sagte am Freitag in Berlin, Deutschland wäre weiterhin bereit gewesen, die "Fuchs"-Fahrzeuge zu liefern, doch gebe es dafür seitens der Iraker keinen Bedarf mehr.

Die Zeitung "Die Welt" hatte zuvor berichtet, die irakische Regierung habe ihr "anfänglich großes Interesse" an den Panzerfahrzeugen "inzwischen verloren". Die Bundesregierung hatte die Lieferung von 20 weitgehend unbewaffneten Radpanzern "Fuchs" im vergangenen Sommer angeboten.

Im Herbst habe es laut Regierungskreisen intensive Verhandlungen gegeben, bei denen sich beide Seiten jedoch nicht auf die genauen Modalitäten hätten einigen können, heißt es in dem Bericht. Inzwischen seien die Verhandlungen eingeschlafen.