Gepanzerter "Dingo 2"-Transporter und "Mungo" gehen in Serie

Krauss-Maffei Wegmann

Die Bundeswehr erhält für ihre Auslandseinsätze neue gepanzerte Transporter vom Typ "Dingo 2" und "Mungo". Die ersten Serienfahrzeuge wurden am Donnerstag in München übergeben, wie der Hersteller Krauss-Maffei Wegmann mitteilte. Vorgesehen ist, dass die Bundeswehr zunächst 52 "Dingos" und 388 "Mungos" erhält.

Der "Dingo 2" ist eine Weiterentwicklung des im Jahre 2000 beim Heer eingeführten Allschutz-Transportfahrzeuges, das mittlerweile von der Bundeswehr bei allen Auslandseinsätzen genutzt wird. Das Fahrzeug basiert auf handelsüblichen UNIMOG-Fahrgestellen von DaimlerChrysler.

Verbessert wurden der Minenschutz und die Zuladungsmöglichkeit. Das Fahrzeug kann statt fünf nunmehr acht Soldaten aufnehmen und bietet Schutz gegen Handfeuerwaffen, Artilleriesplitter, Personen- und Panzerabwehrminen sowie gegen ABC-Kampfstoffe.

"Mungo": Modernes Kampffahrzeug für Krisenreaktionskräfte

Der "Mungo" ist ein geschützter Fünftonner für zehn Soldaten. Damit kann eine vollausgerüstete Fallschirmjägertruppe samt Fahrzeug in einem Transporthubschrauber CH53 transportiert werden. Der "Mungo" bietet Schutz gegen kleinere Minen sowie in den Einsatzgebieten gängige Standardmunitionen.

"Moderne Kampffahrzeuge für Krisenreaktionskräfte müssen schnell und unkompliziert luftverladbar, einfach logistisch versorgbar sein und auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht werden", schreibt Krauss-Maffei auf seiner Homepage. Diesen Anspruch erfülle das Luftlandefahrzeug "Mungo" mit seiner speziell auf diese Bedürfnisse zugeschnittenen Konzeption "in idealer Weise".