Udo Lindenberg sieht bürokratische Hürden für Konzert in Palast der Republik

Gute Erinnerungen

Panik-Rocker Udo Lindenberg kann möglicherweise doch am 8. Mai in der Ruine des Berliner Palastes der Republik auftreten. Die Senatskulturverwaltung wolle ihn bei organisatorischen Fragen unterstützen, sagte Sprecher Torsten Wöhlert am Freitag. Lindenberg hatte das Konzert am Vortag wegen zu vieler bürokratischer Hürden abgesagt und einen neuen Termin im Spätsommer in Aussicht gestellt.

Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen, betonte Wöhlert. Der geplante Termin könne aus Sicht der Verwaltung gehalten werden. Sie sei mit Lindenberg auch noch im Gespräch.

Kultursenator Thomas Flierl (PDS) hatte im September 2004 mit dem Alt-Rocker über die geplante Veranstaltung in dem früheren DDR-Prestige-Bau gesprochen und ihm seine Unterstützung zugesagt. Lindenberg verbindet mit dem inzwischen zum Rohbau geschrumpften Palast gute Erinnerungen. Er hatte dort 1983 sein erstes DDR-Konzert gegeben.