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"Report Mainz" berichtet von Kadavern in niederbayerischen Legebatterien

Tierhaltung

In zwei niederbayerischen Legebatterien soll es erhebliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und Hygienevorschriften gegeben haben. Wie das ARD-Magazin "Report Mainz" berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Straubing Ermittlungen aufgenommen. Die Videoaufnahmen aus den beiden Betrieben zeigen demnach "viele, extrem verweste Hühnerkadaver" in den Käfigen. Noch lebende Hühner pickten in ihre toten Artgenossen hinein, heißt es dem Bericht zufolge weiter.

In manchen Käfigen seien bis zu sieben Hühner in "qualvoller Enge" zusammengesperrt. Erlaubt sei die Belegung solcher Käfige mit maximal vier Tieren. "Report Mainz" zufolge wurden die Eier aus den betroffenen Betrieben unter anderem von den Einzelhandelsketten Tengelmann, Eurospar und dem Kaufhausriesen Kaufhof vertrieben.

Die Kriminalpolizei rückte am vergangenen Freitag zu einem der beiden Betriebe zu einer Razzia aus. Sie konnte jedoch keine Unregelmäßigkeiten feststellen. Laut "Report Mainz" seien die beiden Firmen von den Einzelhandelsketten gewarnt worden und hätten die Missstände rechtzeitig vertuschen können.