RWE und der CDU-Politiker Meyer stritten sich über Spende

Von Abfindung zur Spende

Die vom Energie- und Atomkonzern RWE an den früheren CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer gezahlte Abfindung in Höhe von 81.000 Euro war offenbar Gegenstand eines Streits zwischen dem Konzern und dem Politiker. Meyer hatte aufgrund des öffentlichen Drucks angekündigt, die Summe an SOS-Kinderdörfer zu spenden. Dort kam das Geld aber offenbar bislang nicht an. Jetzt soll Meyer die Abfindung an RWE zurückzahlen und von dort an die Kinderdörfer überwiesen werden.

Meyer zahle seine "gegenstandslos gewordene Abfindung von RWE" zurück, damit das Unternehmen selbst einen Betrag an die gemeinnützige Gesellschaft überweisen könne, berichteten die "Bild"-Zeitung und die "Leipziger Volkszeitung". RWE möchte die Zahlung an die SOS-Kinderdörfer offenbar auf 100.000 Euro aufstocken.

Meyer war im Dezember nach Vorwürfen zurückgetreten, er habe von RWE die Abfindung zu unrecht kassiert.