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TV-Bericht über Kriegsverbrechen der Wehrmacht 1945 bei Strehla

400 Zivilisten

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Wehrmacht im sächsischen Strehla nach "Monitor"-Recherchen ein Kriegsverbrechen an Hunderten deutschen Flüchtlingen verübt. Wie das ARD-Magazin (Sendetermin Donnerstag, 21.45 Uhr) berichtet, sprengte ein Wehrmachtskommando am 22. April 1945 bei Strehla eine Notbrücke mitsamt einem Flüchtlingstreck in die Luft, um deutschen Einheiten einen Vorsprung vor der heranrückenden Roten Armee zu verschaffen.

Mehr als 400 Zivilisten sollen zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke gewesen sein. Hunderte von ihnen seien nach Berichten von Augenzeugen von den Sprengladungen zerfetzt worden oder fanden in der Elbe den Tod. In den letzten Kriegstagen drängten den Angaben zufolge Tausende von Flüchtlingen aus Schlesien, Brandenburg und der Lausitz über diese für Zivilisten weit und breit einzige noch offene Elbebrücke nach Westen.

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