2000 Afghanen demonstrieren in Hamburg gegen Abschiebung

Kriegsland

Etwa 2000 Afghanen haben am Mittwoch in Hamburg gegen die Abschiebung in ihr Heimatland demonstriert. Der Protestzug bewegte sich nach Polizeiangaben friedlich durch die City. Für den Nachmittag war eine Protestkundgebung vor der Innenbehörde geplant. Anlass war der von der Hamburger Innenbehörde für Mittwoch geplante Beginn der Abschiebung von Afghanen in ihr Heimatland.

Der Stadtstaat wäre damit das erste Bundesland gewesen, das die Abschiebung in die Tat umsetzt. Nach Angaben der Ausländerbehörde leben in Hamburg etwa 5000 Afghanen. Von ihnen hätten 3000 einen Asylantrag gestellt, die übrigen 2000 seien ausreisepflichtig.

Menschenrechtsorganisationen hatten die Pläne Hamburgs scharf kritisiert.