Kongress über Konsum - Globalisierung - Umwelt an der Uni Hamburg

"McPlanet.com" 3.-5. Juni 2005

Wie hängen mein Sushi, meine Gartenmöbel und mein Flugticket mit Umweltzerstörung und Globalisierung zusammen? Zwanzig Prozent der Konsumenten weltweit sind verantwortlich für achtzig Prozent des Konsums. Lässt sich diese globale Konsumentenklasse durch Nachhaltigkeits-Leitbilder beeindrucken? Was lässt sich wie verändern, wenn internationale Konzerne "out of control" geraten? Wie lassen sich politische Blockaden überwinden? Große Fragen für einen großen Kongress, den Attac, BUND und Greenpeace in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie vom 3.-5. Juni 2005 an der Universität in Hamburg veranstalten.

Auf sieben Panels diskutieren Vertreter der Umwelt- und globalisierungskritischen Bewegung zusammen mit internationalen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Mehr als achtzig Foren, Workshops und Philosophische Salons bieten die Möglichkeit, Fragen zu Lebensstilen, Welthandel, zum Kampf um Ressourcen wie Öl und Süßwasser oder zu globalen Steuern für Umwelt und Entwicklung zu vertiefen. Unser Kulturprogramm regt Widerspruch zum Mainstream und ermuntert zu nachhaltigem Konsum.

Bereits im Sommer 2003 verwickelte McPlanet.com unter dem Motto "Die Umwelt in der Globalisierungsfalle" in Berlin mehr als 1.500 Teilnehmer in Debatten um Globalisierungskritik und Ökologie. McPlanet.com will provozieren und engagieren - zum Beispiel im Hinblick auf das G8-Treffen im Juli in Schottland, die UN-Generalversammlung im September und die laufenden Verhandlungen zu Klimaschutz, zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Welthandel.

An internationalen Referenten und Referentinnen sind dabei: Sunita Narain (Centre for Science and Environment, Indien), Cláudia Maciel (Kids for Forests, Brasilien), Manfred Max Neef (Center for Development Alternatives, Chile), Karin Nansen (Friends of the Earth Uruguay), Martin Khor (Third World Network, Malaysia), Ailun Yang (Greenpeace China), Sara Larrain (International Forum on Globalisation, Chilé), Meena Raman (Friends of the Earth International), Andy Bichlbaum (Yes Men), Gerd Leipold (Greenpeace International), Lori Wallach (Public Citizen's Global Watch, USA), Michael Renner (Worldwatch Institute, USA), Badrul Alam (Via Campesina, Bangladesh), Shailendra Yashwant (Greenpeace, Indien), Meena Raman (Friends of the Earth International), David Eli (Technical Services for Community Development, Ghana), Brian O'Riordan (International Collective in Support of Fish Workers Reserve).

Die Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch, zum Teil in Simultanübersetzung. Tagungsbeitrag für Teilnehmer: Mindestbeitrag: 35 €, Ermäßigt: 25 €.