Paprika aus Spanien überdurchschnittlich mit Pestiziden belastet

Ernährung

Gemüsepaprika ist nach wie vor in vielen Fällen mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Nach einer am Montag in Stuttgart veröffentlichten Untersuchung der baden-württembergischen Lebensmittelüberwachung wurden von insgesamt 74 Proben aus konventionellem Anbau 34 Prozent wegen Überschreitung der erlaubten Rückstandshöchstmengen beanstandet. Bei Paprika aus ökologischem Anbau enthielten von 18 untersuchten Proben nur 2 überhöhte Werte.

Den Angaben des Landwirtschaftsministeriums zufolge waren vor allem Gemüsepaprika aus Spanien mit einer Beanstandungsquote von 41 Prozent überdurchschnittlich belastet. Auch konventionelle Ware aus der Türkei und Israel enthielt mehrfach zu hohe Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als im Rahmen einer Schwerpunktaktion ebenfalls Paprika untersucht worden waren, ging die Zahl der Höchstmengenüberschreitungen laut Ministerium aber zurück.