10 000 Studenten gehen gegen Hochschulgebühren auf die Straße

Weniger als erwartet

In fünf Großstädten sind am Donnerstag Studenten gegen die Einführung von Studiengebühren auf die Straße gegangen. Insgesamt beteiligten sich in Hannover, Frankfurt am Main, Dresden, Halle und Potsdam nach Polizeiangaben rund 10 000 Demonstranten an den Protesten gegen die Pläne ihrer Landesregierungen. Die Organisatoren hatten mit deutlich mehr Teilnehmern gerechnet.

Die Aktionen waren vorläufiger Höhepunkt des "Protestsommers", den Studentenvertreter und Gewerkschaften ausgerufen hatten. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Januar das vom Bund verhängte Verbot von Gebühren für das Erststudium gekippt.