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Umweltschützer machen Floß-Aktion gegen Vielfliegerei

Floß statt Flieger

Mit einem selbstgebauten Floß und einer Kletteraktion protestierten am Freitag Mitglieder der Umweltschutzorganisation "Robin Wood" gegen "Vielfliegerei" und für den Klimaschutz. Die Organisation verweist auf Untersuchungen im Auftrag der EU-Kommission nach denen der Anteil des Flugverkehrs am globalen Treibhauseffekt mittlerweile fast neun Prozent betrage. Nach Informationen der Umweltschützer nimmt der Flugverkehr in Deutschland jedes Jahr um fünf Prozent zu. Billigangebote und der Vertrieb von Tickets über Discounter verleiteten immer mehr Menschen zum Fliegen. Die Folgen des Klimawandels sind nach Auffassung von Robin Wood "längst zu erkennen". Dazu zählten immer häufiger auftretende extreme Wetterereignisse wie Stürme und Überschwemmungen, ein steigender Meeresspiegel und abschmelzendes Eis in der Arktis.

"Was wie ein Schnäppchen aussieht, wird alle teuer zu stehen kommen", meint die Organisation. Flugzeuge seien "Klimakiller". Bei der Verbrennung des Kerosins entstünden klimaschädliche Abgase, die - in großer Höhe ausgestoßen - eine besonders starke Treibhauswirkung hätten. Außerdem bildeten sich durch den Wasserdampf aus den Triebwerken Kondensstreifen und Cirruswolken. Auch sie förderten den Treibhauseffekt, weil sie die Rückstrahlung des in Wärme umgewandelten Sonnenlichts in den Weltraum behinderten.

Wer sich entscheide, aufs Fliegen zu verzichten, könne also erheblich zum Klimaschutz beitragen, meinen die Umweltschützer. Viele Reiseziele ließen sich bequem auch mit umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie der Bahn erreichen. Ebenfalls gut fürs Klima sei es, wenn die Menschen einmal länger Urlaub anstatt mehrerer Kurz-Trips machten.

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