Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

Keine Veränderung des Wahlergebnisses durch Dresden erwartet

Wahlleiter

Die Frage der Kanzlerschaft wird nach Ansicht von Dresdens Wahlleiter Detlef Sittel nicht in der sächsischen Landeshauptstadt entschieden. Dass sich durch die Ergebnisse im Wahlkreis 160, in dem erst am 2. Oktober gewählt wird, drei Bundestagsmandate verschieben, sei so "wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto", meint Sittel. Bei den Zweitstimmen lägen CDU und SPD so weit auseinander, dass sich durch die Dresdner Stimmen im Wesentlichen nichts mehr ändern werde. Die Union hat im neuen Bundestag ohne den Dresdner Wahlkreis 225 Mandate, die SPD kommt auf 222 Sitze.

Die Vorbereitungen für die Nachwahl in zwei Wochen laufen offenbar problemlos. Bereits am Montag sei der Andrang auf das zentrale Wahlbüro der Stadt groß gewesen, so Sittel. Die Verschiebung der Wahl war in Dresden wegen des Todes der NPD-Direktkandidatin nötig geworden.