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AOK Hamburg und Schleswig-Holstein fusionieren mit Kassen in NRW

Krankenkassen-Fusion

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) in Hamburg und Schleswig-Holstein wollen mit Partnerkassen in Nordrhein-Westfalen (NRW) fusionieren. So ist zum 1. Juli 2007 die Fusion der AOK Hamburg mit der AOK Rheinland in Düsseldorf geplant, wie eine Sprecherin am Montag in der Hansestadt sagte. Außerdem befinde sich die AOK Schleswig-Holstein in Gesprächen mit der zweiten großen Kasse in NRW, der AOK Westfalen-Lippe in Münster.

Dem jetzt bevorstehenden Zusammenschluss zwischen Hamburg und Düsseldorf waren ursprünglich Überlegungen eines Nordverbundes vorangegangen. Dieser wäre nach Angaben der Sprecherin jedoch finanziell nicht tragfähig gewesen. Deshalb habe man sich nach einer sinnvolleren Lösung umgesehen.

Für die Mitarbeiter der AOK Hamburg soll sich den Angaben zufolge nichts ändern. Sowohl die zehn Geschäftsstellen als auch die Verwaltung und die rund 700 Arbeitsplätze sollten erhalten bleiben. Die Versicherten hingegen sollten durch niedrigere Beitragssätze profitieren, da Hamburg mit derzeit noch 14 Prozent die günstigeren 13 Prozent von der AOK Rheinland übernehmen wolle.

Den Angaben zufolge haben die Verwaltungsräte der beiden Kassen der Fusion bereits zugestimmt. Jetzt müsse noch die Landesregierung in Düsseldorf zustimmen, denn Voraussetzung sei ein Staatsvertrag. Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) habe sich bereits mit einem entsprechenden Schreiben an seinen Amtskollegen Jürgen Rüttgers (CDU) gewandt, sagte die Sprecherin. Die AOK Hamburg hat nach eigenen Angaben derzeit rund 320.000 Mitglieder, die AOK Rheinland etwa 2,7 Millionen.