Übermandate: Ergebnis der Bundestagswahl jetzt endgültig

Keine Veränderungen

Das Ergebnis der Bundestagswahl vom 18. September inklusive der Nachwahl in Dresden vom 2. Oktober ist jetzt amtlich. Bundeswahlleiter Johann Hahlen gab am Freitag nach einer Sitzung des Bundeswahlausschuss das "endgültige amtliche Ergebnis" der Wahl bekannt. Wesentliche Veränderungen zu den bisher bekannten Zahlen gab es nicht mehr.

Demnach kam die Union auf 35,2 Prozent der Stimmen. Dabei erreichte die CDU 27,8 Prozent und die CSU 7,4 Prozent. Die SPD landete bei 34,2 Prozent. Die FDP wurde drittstärkste Kraft mit 9,8 Prozent. Die Linkspartei zog mit 8,7 Prozent ins Parlament ein. Die kleinste Fraktion stellen die Grünen mit 8,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 77,7 Prozent. Sie war damit geringer als 2002, als 79,1 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl gingen.

Dem neuen Bundestag gehören 614 Abgeordnete an. Darunter sind 16 Überhangmandate, von denen 9 an die SPD und 7 an die CDU gingen. Übermandate entstehen, wenn eine Partei mehr Direktmandate erringt, als ihr nach ihrem Zweitstimmenanteil eigentlich zustünden. Die Union stellt mit 226 Abgeordneten die stärkste Fraktion. Die SPD hat 222 Sitze. Die FDP entsendet 61 Abgeordnete. Die Linkspartei verfügt über 54 Mandate und die Grünen über 51 Sitze.

1,8 Prozent der Erststimmen und 1,6 Prozent der Zweitstimmen waren den Angaben zufolge ungültig.