Arbeitgeber für "beschäftigungsfreundlichste Variante" im Gesundheitswesen

Bürgerpauschale

Die Arbeitgeber setzen in der "Diskussion" um eine "grundlegende Reform des Gesundheitswesens" auf die von der Union vorgeschlagene Bürgerpauschale. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, bezeichnete diese am Dienstag in Berlin als "beschäftigungsfreundlichste Variante" zur Finanzierung der Krankenversicherung. Er forderte, Löhne und Gehälter von den Sozialabgaben abzukoppeln. Nur dann sei es möglich, die Sozialabgaben wie geplant "zum 1. Januar 2007 unter 40 Prozent" zu senken.

Hundt sagte, die Prognosen zur konjunkturellen Entwicklung im kommenden Jahr zeigten eine Aufwärtstendenz. Dies dürfte aber nicht überschätzt werden. "Die deutsche Wirtschaft ist und bleibt anfällig", meint er. Dennoch hoffe er auf eine Trendwende im kommenden Jahr.

Er kritisierte die für 2007 geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent. Diese werde "unübersehbare Bremsspuren in der Konjunktur mit negativen Auswirkungen bei Wachstum und Beschäftigung" zur Folge haben.