Auszug junger Arbeitsloser von zu Hause nur noch mit Genehmigung

"Einschnitte"

Die große Koalition will "Einschnitte" bei jungen Arbeitslosen noch schneller als erwartet umsetzen. Von diesem Freitag an sollen Arbeitslosengeld-II-Empfänger unter 25 Jahren nur noch mit Zustimmung der Behörden von zu Hause ausziehen dürfen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium Gerd Andres (SPD) der in Hannover erscheinenden "Neue Presse".

Das "Hartz IV"-Änderungsgesetz, das der Bundestag an diesem Freitag in zweiter und dritter Lesung verabschieden soll, enthalte eine entsprechende Stichtagsregelung. Wer bereits eine eigene Wohnung bezogen habe, werde hingegen nicht gezwungen, wieder bei seinen Eltern einzuziehen, sagte Andres.