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Junge Ostdeutsche halten Sozialismus offenbar für eine gute Idee

BRD/DDR

Junge Ostdeutsche identifizieren sich offenbar zunehmend mit sozialistischen Ideen. Zu diesem Schluss kommt eine am Montag in Berlin vorgestellte und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Längsschnittstudie. Danach hält eine Mehrheit der jungen Ostdeutschen den Sozialismus für eine gute Idee, die nur schlecht ausgeführt wurde. Für die Studie wurden 390 im Schnitt 32-jährige gebürtige Sachsen befragt, die seit 1987 an der jährlichen Erhebung teilnahmen. Im Systemvergleich DDR zur heutigen Bundesrepublik schneide die DDR zudem von Jahr zu Jahr besser ab.

Der Studie zufolge überwiegen vor allem in den Bereichen soziale Sicherheit, Kinderbetreuung, Familienförderung, Schulbildung, Schutz vor Kriminalität, soziale Gerechtigkeit und Verhältnis der Menschen untereinander positive Erinnerungen an die DDR.

Insgesamt wird die DDR umso positiver bewertet, je schlechter die Erfahrungen mit den Folgen der Wiedervereinigung waren. Die meisten 32-Jährigen haben außerdem eine "Doppelidentität". Sie fühlen sich als Bundesbürger, haben aber ihre Verbundenheit zur DDR nicht aufgegeben.

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