Politiker kümmern sich um Sammelbestellungen von Schulbüchern

"Rabatte"

Die bisher durch die öffentliche Hand gewährten Rabatte bei Sammelbestellungen von Schulbüchern sollen nach dem Willen des Bundestages auch dann gelten, wenn Eltern die Hälfte der Buchkosten oder mehr tragen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesrates verabschiedete das Parlament am Donnerstag einstimmig. Nach der bislang geltenden Fassung des Buchpreisbindungsgesetzes darf der Rabatt nur gewährt werden, wenn die Sammelbestellungen von Schulbüchern "überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert werden".

Das führe vor allem in jenen Bundesländern zu Problemen, in denen sich die Eltern beziehungsweise volljährige Schüler mit mehr als 50 Prozent an der Schulbuchfinanzierung beteiligen müssten.

Künftig solle der Preisnachlass daher unabhängig von einer privaten Mitfinanzierung gelten, wenn die Bücher als Eigentum der öffentlichen Hand angeschafft würden.