Bundesregierung freut sich über Einnahmen aus Lkw-Maut

"Mehr Gerechtigkeit"

Die Bundesregierung berichtet über "Rekordeinnahmen" aus der Lkw-Maut. Mit 270 Millionen Euro hätten die Einnahmen im März 2006 einen neuen Höchststand erreicht. Im März des vergangenen Jahres seien es noch 33 Millionen Euro weniger gewesen. Insgesamt seien in den ersten drei Monaten dieses Jahres 729 Millionen Euro eingenommen worden. Das wiederum seien 68 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum 2005.

Die entfernungsabhängige Maut wird seit dem 1. Januar 2005 erhoben. Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als zwölf Tonnen sind mautpflichtig. Die Maut gilt für inländische wie für ausländische Fahrzeuge und ersetzt die frühere zeitbezogene Euro-Vignette.

Die Maut schafft nach Auffassung der Bundesregierung "mehr Gerechtigkeit, weil sie nur für tatsächlich gefahrene Strecken gezahlt wird". Darüber hinaus würden unnötige Leerfahrten, die früher einen Anteil von mehr als 30 Prozent aller Fahrten ausgemacht hätten, "vermindert". Durch die Maut würden sie unrentabel.

Die Mautgebühr ist abhängig von der Anzahl der Achsen des LKW und der Höhe seiner Schadstoff-Emissionen. Der durchschnittliche Mautsatz beträgt 12,4 Cent pro Kilometer. Die Mauteinnahmen kommen nach Darstellung der Bundesregierung der Verkehrsinfrastruktur zugute.