Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor UV-Strahlung

Hautalterung und Hautkrebs

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt angesichts der anhaltenden Hitzewelle vor "der hohen Belastung durch UV-Strahlung". Schutzmaßnahmen seien unabdingbar. "Dies gilt besonders für die Menschen, die ständig draußen arbeiten müssen", sagte BfS-Präsident Wolfram König. Leichte, weite Kleidung, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille, sowie sorgfältiges Eincremen mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor vor dem Sonnenbad oder der Arbeit schützten vor den unangenehmen Folgen der UV-Strahlung. Diese seien nicht nur auf die Akutwirkung eines schmerzhaften Sonnenbrandes beschränkt. Langfristig könne ein zu viel an Sonne auch zu vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs führen.

"Die Haut von Kindern reagiert besonders empfindlich auf die Sonne. Gerade zur Zeit gilt deshalb: zwischen elf und drei ist sonnenfrei", empfiehlt König. Die Anzahl der Sonnenbrände, die ein Mensch bis zum 18. Lebensjahr erleide, sei ein entscheidender Faktor für das Risiko, Jahrzehnte später an Hautkrebs zu erkranken. König plädiert für einen vernünftigen Umgang mit der Sonne.

Der vom Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlichten UV-Strahlenprognose zufolge, ist am kommenden Wochenende bundesweit mit einer mittleren bis hohen, teilweise sogar sehr hohen UV-Belastung zu rechnen.