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Städtebund fordert Kürzung des Kindergeldes für Reiche

"Sozial gestaffelt"

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert, das Kindergeld für Reiche kürzen, um mehr Geld für die Kinderbetreuung und Integration von Ausländern ausgeben zu können. "Das Kindergeld könnte sozial gestaffelt werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtebunds, Gerd Landsberg, der überregionalen Tageszeitung "Die Welt". Wenn nur zehn Prozent des Kindergelds umgeschichtet werden könnten, "hätten wir 3,5 Milliarden Euro, die wir in die Infrastruktur der Kinderbetreuung stecken könnten". Auch eine Umwandlung des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting könnte finanzielle Spielräume eröffnen, die dringend für die Integrationsförderung gebraucht würden.

Schlüssel für eine bessere Integration sei die Sprachförderung, sagte Landsberg. Bereits im Kindergarten müsse diese verstärkt werden. Das letzte Kindergartenjahr müsse als Vorschuljahr zur Pflicht gemacht werden. Wenn mittlerweile ein Fünftel aller Schüler einen Migrationshintergrund habe, müsse Deutsch an den Schulen als Fremdsprache gelehrt werden.

Einen wichtigen Integrationsbeitrag könnte auch ein staatlich kontrollierter Islamunterricht an Schulen sein. Landsberg plädierte dafür, den Anteil von Ausländern und Zuwanderern im öffentlichen Dienst zu erhöhen. Die Quote sei mit 2,6 Prozent viel zu gering. Dabei seien gerade sie besonders geeignet, zum Beispiel im Polizeidienst, in Ausländerämtern und Schulen ihre Erfahrungen einzubringen.

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