Caritas befürchtet allgemeine Versorgungsengpässe im Libanon

Nahost-Krieg

Das Hilfswerk Caritas international befürchtet durch den Nahost-Konflikt massive Versorgungsengpässe im Libanon. "Wenn das Wochen so weitergeht, wird es eine sehr schwierige, wenn nicht gar dramatische Situation, die über das Schicksal der Flüchtlinge hinaus geht", sagte Karl Ammann von Caritas international am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Auch die wirtschaftliche Lage des Landes drohe sich zu verschlechtern. Es gebe Firmen, die schon jetzt die Juli-Gehälter für ihre Angestellten nicht ausbezahlen könnten, so Ammann. Die allgemeine Versorgungslage werde angespannter und der Sprit knapper.

Das Hilfswerk versorgt laut Ammann derzeit rund 70.000 Flüchtlinge, die im Libanon in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Moscheen, Klöstern oder Sportclubs untergebracht sind.