Angeblich jeder dritte Arbeitnehmer ohne unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz

Hans-Böckler-Stiftung

In Deutschland haben immer weniger Beschäftigte einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz. Das sei das Ergebnis einer Berechnung der Hans-Böckler-Stiftung, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Danach hatten im Jahr 2005 bereits 34,5 Prozent der Arbeitnehmer entweder eine Teilzeitstelle, eine Zeitarbeitsstelle, einen Minijob oder einen befristeten Arbeitsvertrag. Laut Hans-Böckler-Stiftung waren dies 2001 nur 31,3 Prozent.

Unter den beschäftigten Frauen arbeiten sogar mehr als die Hälfte (53,9 Prozent) inzwischen nicht mehr in unbefristeter Vollzeit, heißt es weiter. Das seien rund fünf Prozent mehr als noch 2001.