Kabinett beschließt Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

"Enduring Freedom" mit KSK

Das Bundeskabinett hat nach Angaben von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) die Fortsetzung der Bundeswehr-Beteiligung an der US-geführten "Operation Enduring Freedom" in Afghanistan beschlossen. Das teilte Jung am Mittwoch in Berlin mit. Im Rahmen der Verlängerung des Mandats sei vorgesehen, die maximale Personalstärke von 2800 auf 1800 Soldaten zu reduzieren.

Zu der "Enduring Freedom"-Mission gehört auch der Afghanistan-Einsatz des Bundeswehr-Kommandos Spezialkräfte (KSK), das jüngst im Zusammenhang mit mutmaßlichen Misshandlungsvorwürfen in die Kritik geraten war. Danach sollen KSK-Angehörige in Afghanistan den Deutsch-Türken Murat Kurnaz in einem US-Gefängnis in der südafghanischen Stadt Kandahar körperlich misshandelt haben.