Energiesicherheits-Korrespondenten der EU als Frühwarnsystem

Energie-Außenpolitik

Die Energie-Außenpolitik der Europäischen Union wird konsequent ausgebaut. Am 10. Mai traten in Brüssel unter Vorsitz der Europäischen Kommission und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erstmals die so genannten "Energiesicherheits-Korrespondenten" der EU zusammen. Das "Netz von Energiesicherheits-Korrespondenten" besteht aus Vertretern der Energie- und Außenkommissare der EU sowie des Ratssekretariats und der Energie- und Außenministerien der Mitgliedstaaten. Es handelt sich um eine Art "Frühwarnsystem", mit dem die EU mögliche Versorgungskrisen rechtzeitig erkennen möchte.

"Bei der Sicherung unserer Energieversorgung müssen die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten enger zusammenarbeiten", sagte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Informationen über potentielle Versorgungskrisen frühzeitig und gebündelt zur Verfügung zu haben, sei wichtig, "um unverzüglich möglichen Lieferstörungen begegnen zu können".

Im Netz von Energiesicherheit-Korrespondenten würden die Informationen der EU-Kommission, des Außenbeauftragten Solana und der Mitgliedstaaten "im gemeinsamen Interesse zusammengeführt und analysiert werden".