Deutsches Kriegsschiff soll sich selbst beschossen haben

Fregatte "Lübeck"

Mit einem Schuss aus der eigenen Bordkanone soll sich die Fregatte "Lübeck" während der Einsatzausbildung vor dem britischen Marinestützpunkt Plymouth selbst beschädigt haben. Wie die Oldenburger "Nordwest-Zeitung" schreibt, wurde bei dem Zwischenfall, der sich vor eineinhalb Wochen ereignete, offenbar niemand verletzt. Trotz eines beschädigten Ankerspills habe die Fregatte ihr normales Ausbildungsprogramm fortsetzen können. Seit Freitag ist das Schiff offenbar wieder in Wilhelmshaven.

Die genaue Ursache des Unfalls wird dem Blatt zufolge derzeit untersucht. Möglicherweise habe es neben einem technischen Problem auch einen Bedienungsfehler gegeben, so dass sich der ungewollte Schuss löste, hieß es.

Die Fregatte hatte am so genannten German Operational Sea Training (Gost) teilgenommen. Dieses Ausbildungsprogramm vor Plymouth müssen alle Fregatten regelmäßig absolvieren, um einen entsprechenden Einsatzstatus für internationale Operationen zu erhalten.