Hamburger Kunsthochschule exmatrikuliert 265 Studenten

Gebührenboykott

Die Auseinandersetzung um den Gebührenboykott der Studenten an der Hamburger Hochschule für bildende Künste (HfbK) spitzt sich zu. Nach einer Mahnfrist bis zum 9. Juli exmatrikulierte die Einrichtung am 12. Juli nahezu die Hälfte ihrer Schüler. Demnach sei die HfbK auf Grund einer "rechtlichen Feststellung" der Wissenschaftsbehörde gezwungen, 265 von 571 Studierenden von der Hochschule auszuschließen, erklärte Präsident Martin Köttering in der Hansestadt. Ihnen werde am Montag die Exmatrikulationsbescheinigung zugesandt.

Allerdings hätten Zahlungswillige noch bis zum Ende des Sommersemesters am 30. September Zeit, ihre Gebühren in Höhe von 500 Euro zu bezahlen. Nähmen die Schüler das Angebot an, würden sie "ohne weitere Voraussetzungen" wieder immatrikuliert, so Köttering.

Erst am vergangenen Montag hatten die HfbK-Studenten auf einer Vollversammlung beschlossen, den Boykott gegen die Semestergebühren aufrechtzuerhalten.