Marine-Manöverserie "Northern Coasts" beginnt

Kriegsspiele

Rund 2000 Soldaten auf 40 Schiffen aus acht Ländern sind am Montag von Kiel aus zu einem Manöver in See gestochen. Die Übung "Northern Coasts" ist nach Marine-Angaben der Beginn einer Reihe von Übungen in der Ostsee. Sie soll künftig einmal im Jahr stattfinden. Seit Montag proben die Soldaten in der Ostsee einen Kriseneinsatz während eines zwischenstaatlichen Konflikts im Rahmen eines UN-Mandats. Unterstützt werden die Marineeinheiten aus der Luft und von Land.

An dem zweiwöchigen Einsatz in der westlichen Ostsee nehmen auf deutscher Seite die Fregatten "Hessen" und "Bremen" aus Wilhelmshaven, das Schnellboot "Ozelot" aus Warnemünde, das Minenjagdboot "Dillingen" aus Kiel sowie mehrere U-Boote aus Eckernförde teil. Bereits am Freitag hatten die Schiffe der Anrainerstaaten sowie aus Frankreich und Großbritannien im Kieler Marinestützpunkt festgemacht.