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1943 hingerichteter Kriegsdienstverweigerer seliggesprochen

Franz Jägerstätter

Franz Jägerstätter, der 1943 als Kriegsdienstverweigerer im Zuchthaus in Brandenburg/Havel hingerichtet wurde, ist am 26. Oktober im österreichischen Linz selig gesprochen worden. Er hatte aufgrund seines Glaubens Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet, wie die Diözese Linz mitteilte. Dafür war der Landwirt am 6. Juli 1943 vom Reichskriegsgericht in Berlin-Charlottenburg wegen Zersetzung der Wehrkraft zum Tode verurteilt worden.

Dabei hatte das Gericht sein Angebot, Sanitätsdienst zu leisten, unberücksichtigt gelassen. So wurde Jägerstätter am 9. August 1943 in Brandenburg/Havel durch das Fallbeil hingerichtet.

Seine Seligsprechung war in diesem Jahr vom Vatikan eingeleitet worden. Papst Benedikt XVI. entsandte den Präfekten für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins, nach Linz.