Unions-dominierter Bundesrat beschließt Erhöhung der TÜV-Gebühren

Plus 6,5 Prozent

Auf die Autofahrer kommen im neuen Jahr höhere TÜV-Gebühren zu. Der Unions-dominierte Bundesrat billigte am 20. Dezember in Berlin einen entsprechenden Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums unter der Bedingung einiger Änderungen, die unter anderem den vorbeugenden Verkehrsunterricht betreffen. Danach steigen die Gebühren um durchschnittlich 6,5 Prozent. Davon betroffen sind sowohl die regelmäßige Hauptuntersuchung als auch die Abgasuntersuchung. Auch die Gebühren für die Führerscheinprüfung steigen der Verordnung zufolge.

Je nach Pkw-Klasse erhöhen sich die Gebühren für die Hauptuntersuchung um 1,70 Euro bis 4,60 Euro. Die Gebühren für die Abgasuntersuchung steigen bei Autos mit Benzinmotor um maximal 2 Euro. Für Diesel-Pkw wird sie um bis zu 6 Euro teurer. Die Gebühr sinkt hier allerdings für den Fall, dass das Fahrzeug mit einem "on-board-Diagnose-System" ausgestattet ist. Für benzingetriebene Fahrzeuge reduziert sich dann die Gebühr um 4,60 Euro und für Diesel-Pkw um 13,80 Euro.

Die theoretische Führerscheinprüfung wird um 60 Cent teurer und soll künftig 9,30 Euro kosten. Die praktische Prüfung für einen Pkw-Führerschein der Klasse B kostet künftig 71,40 Euro und damit vier Euro mehr als bisher.