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Spitzenverdiener zahlen nur 34 Prozent Einkommensteuer

Super-Reiche

Die 450 Deutschen mit dem höchsten Einkommen zahlten nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Jahr 2002 durchschnittlich nur 34 Prozent Einkommensteuer und damit deutlich weniger als den gesetzlichen Steuersatz. Ursache dafür sei "die große Lücke zwischen Bruttoeinkommen und zu versteuerndem Einkommen", so die Wirtschaftsforscher.

Die effektive Steuerbelastung der Spitzenverdiener ist laut DIW in den Jahren 1992 bis 2002 um 10 Prozentpunkte gesunken. Für den Durchschnittsbürger sei sie dagegen unverändert gelieben.

10 Prozent Super-Reiche tragen mehr als die Hälfte zum Steueraufkommen bei

Die Schere zwischen Arm und Reich ist enorm. Der DIW-Steuerexperte Stefan Bach macht deutlich, um welche Geldbeträge es bei den Super-Reichen geht: "Das oberste Zehntel der Einkommensbezieher trägt mehr als die Hälfte zum gesamten Steueraufkommen bei, und beinahe ein Viertel des Steueraufkommens geht auf das oberste eine Prozent der Einkommensbezieher zurück."

Umgekehrt wird anhand des Beitrages zum Steuereinkommen deutlich, wie wenig die Masse der Deutschen im Vergleich zu den Super-Reichen verdient: So zahlt die untere Hälfte der Einkommensbezieher laut DIW nur fünf Prozent des Steueraufkommens.

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