Prinz zu Salm-Salm irritiert über Mindestlohn-Anmeldung

Waldbesitzer für Niedriglöhne von Pflanzern

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V. (AGDW), Michael Prinz zu Salm-Salm, ist irritiert über die Branchen-Anmeldung des Deutschen Forstunternehmer-Verbandes zum Mindestlohn. "Das einseitige und nicht abgesprochene Vorgehen" des Verbandes "irritiert uns Waldbesitzer sehr". Die private Forstwirtschaft sei in puncto Lohngestaltung kein homogener Wirtschaftszweig, betont der Prinz. "Bei den Forstbetrieben fallen vielfältige Arbeiten an, die teils sehr anspruchsvoll oder auch gefahrgeneigt sind. Andererseits gibt es aber auch z.B. Pflanzarbeiten, für die ein Mindestlohn von 10,26 Euro nicht sachgerecht ist", meint Prinz zu Salm-Salm.

Zu diesen Konditionen sei der Waldauf- und -umbau gefährdet. "Klar muss sein", so Prinz zu Salm-Salm. "Weder die AGDW noch die privaten und kommunalen Waldbesitzer sind dem Entsendegesetz beigetreten. Das waren nur einige Forstdienstleister."