Auf 100 Langzeitarbeitslose kommen 12 Ein-Euro-Jobber

300.000 Betroffene

Rund zehn Prozent der Langzeitarbeitslosen sind 2007 einem Ein-Euro-Job nachgegangen. Wie die Bundestagspressestelle am 19. Mai mitteilte, haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 300.000 Empfänger des Arbeitslosengeldes II in einem Ein-Euro-Job gearbeitet. Bei im Jahresdurchschnitt 2,52 Millionen "Hartz IV"-Beziehern seien damit im Jahr 2007 auf 100 Personen rund zwölf Ein-Euro-Jobber gekommen, geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Links-Fraktion hervor.

Ein-Euro-Jobs sollen demnach laut Regierung als nachrangiges arbeitsmarktpolitisches Instrument nur eingesetzt werden, wenn eine Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung beziehungsweise eine andere Förderung nicht möglich ist.