Bistum Eichstätt untersagt offenbar Pfarrer weitere Teufelsaustreibungen

Nach vorheriger Erlaubnis

Nach Medienberichten über Teufelsaustreibungen hat das Bistum Eichstätt einem Pfarrer weitere Exorzismen untersagt. Der Geistliche sei verpflichtet worden, "in Zukunft weder einen Exorzismus noch Befreiungsgebete zu sprechen", teilte das Bistum am 4. Juni mit. Der Pfarrer wolle bei Anfragen nicht mehr zur Verfügung stehen. In einem Gespräch mit dem Generalvikar des Bistums, Johann Limbacher, habe er signalisiert, dass die Weisungen des Bistums für ihn "Klarheit und Erleichterung" bedeuteten, hieß es.

Eine im Juni 1997 "unter strengen Auflagen erteilte Erlaubnis", den Exorzismus zu sprechen, sei dem Pfarrer bereits am 25. November 2005 entzogen worden. Der Geistliche, der sich bereits Ruhestand befinde, habe ausdrücklich sein Bedauern erklärt, dass er gegen diese Anordnung verstoßen habe.