Steigende Zahlen bei Sicherheitsverwahrung für Schwerstkriminelle

Nordrhein-Westfalen vorn

Besonders gefährliche Straftäter werden immer öfter in sogenannte Sicherungsverwahrung genommen. Einer am 5. Juni veröffentlichen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion zufolge befanden sich zum 30. November vergangenen Jahres 424 Personen aufgrund einer gerichtlichen Anordnung in Sicherungsverwahrung. Die meisten Fälle gab es in Nordrhein-Westfalen (130) gefolgt von Baden-Württemberg (68) und Bayern (53).

In der Anfrage wurde darauf hingewiesen, dass es 1996 erst 176 Straftäter waren, 2003 habe sich die Zahl auf 306 und 2005 auf 350 Untergebrachte gesteigert.