NPD-Mann Wöll legt Kreistagsmandat nieder

Verurteilt

Der frühere Chef der hessischen NPD, Marcel Wöll, hat sein Mandat als Abgeordneter des Wetteraukreises mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Ein entsprechendes Schreiben sei am Montag (14. Juli) eingegangen, teilte die Kreisverwaltung in Friedberg mit. Wöll habe den Schritt mit schweren Vorwürfen der Staatsanwaltschaft Gießen gegen seine Person begründet.

Wöll war Ende Juni vom Landgericht Gießen wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden. Medienberichten zufolge liebäugelt der 25-Jährige nun mit einem Umzug nach Thüringen.

Für Wöll werde der stellvertretende NPD-Kreisvorsitzende Stefan Jagsch in den Kreistag nachrücken, hieß es weiter.