Gelöbnis-Gegner sollen nicht vor Reichstag ziehen

Gespräche mit der Polizei

Die Teilnehmer einer Demonstration gegen das Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli auf dem Platz der Republik in Berlin sollen nach dem Willend er Polizei nicht vor den Reichstag ziehen. Die Route würde mit dem für die Zeremonie abgesperrten Bereich kollidieren, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag (17. Juli). Die Polizei führe mit dem Veranstalter Gespräche über Alternativen.

Zum 64. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 werden am Sonntag rund 500 Rekruten erstmals vor dem Reichstag ihr Gelöbnis ablegen. Zu der Zeremonie werden rund 3000 Gäste erwartet, unter ihnen Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU).

Gegen das Gelöbnis hat ein Bündnis linker Gruppen zu einer Demonstration unter dem Motto "Stopp den Kriegseinsätzen! - Gegen die Militarisierung des Alltags" aufgerufen. Per Allgemeinverfügung hat der Berliner Polizeipräsident eine Sperrung zahlreicher Straßen in der Zeit von 12.00 bis 22.00 Uhr rund um den Reichstag verfügt.